Oslo – Ein „once in a lifetime“ – Event

Am letzten Juni-Wochenende waren alle Hamburger Kollegen mit Partner nach Oslo eingeladen, um dort das Jubiläum unseres Fusionspartners und das erste Jahr der gemeinsamen Aktivitäten zu feiern.

Als wir die Einladung erhielten, waren wir alle zunächst völlig baff – das konnte doch nicht sein… Dann dachten wir, aha, wir sollen mit den norwegischen Kollegen zusammenwachsen, aber die hatten ihre eigene Party. Sowohl sie als auch wir waren viel zu viele für eine gemeinsame Feier.

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Wochenlang drehten sich viele Gespräche besonders unter den KollegINNEN um das Outfit. Manche taten geheimnisvoll, andere zeigten regelmässig Fotos und wieder andere entschieden sich im Wochentakt um.

Mit zwölf Fliegern wurden wir am Samstag nach Oslo geflogen und von Bussen in fünf verschiedene Hotels gebracht. Ebenfalls per Bus-Shuttle ging es abends zur Feier, nachts zurück und am Sonntag wieder zum Flughafen.

Für die Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Jubiläum wurde in Oslo extra eine Barque (die hat dem Namen nach eigentlich Masten, eine „Barke“ hingegen ist eher klein – beides traf nicht zu, aber egal) konstruiert, die „Høvik Arena“. Gefühlt so groß wie ein Fussballfeld, schwimmend und die Überdachung so stabil, dass es eigentlich kein Zelt war. Da die Gebäude in Høvik bei Oslo direkt am Fjord liegen, wurde sie direkt davor am Ufer platziert.
barque aus der luft
Das Ganze lief ab, wie eine gigantische Klassenfahrt mit einer Galaveranstaltung als Höhepunkt. Schon in der S-Bahn auf dem Weg zum Flughafen war jedes Pärchen mit Handgepäck verdächtig, oft kennt man sich ja vom Sehen… In Fuhlsbüttel dann Extra-Schalter für uns und jeder zweite Flug ging nach Oslo. Der Snack im Flieger war auch üppiger als sonst auf der Strecke. Alles klappte reibungslos und im Hotel „Quality Expo“ auf der Halbinsel Forneby taten mir dann die normalen Hotelgäste leid. Eine ewig lange Schlange vor dem Einchecken und parallel dazu die Registrierung für den Abend. Ein Katalog mit allen Namen verzeichnete, wer an welchem Tisch sitzt, die Tische farbig gruppiert und jeder bekam entsprechendes Armband.

Kurz das Gepäck aufs Zimmer gebracht und dann war ich mit ein paar Kollegen verabredet, um die Innenstadt von Oslo zu erkunden. Ein öffentlicher Bus brachte uns von der Hoteltür direkt dorthin. Das Wetter war herrlich und so starteten wir am Schloss und gingen die Karl-Johans-Gate hinunter bis zur Oper. Die Ebenen des Daches kann man betreten und von oben hatten wir einen tollen Ausblick. Überall traf man Grüppchen von Kollegen. Die EUROPRIDE-Parade sorgte für interessante Abwechslungen und Strassensperrungen.
Europride
Irgendwann machten wir uns auf den Rückweg, um im Hotel noch etwas zu entspannen und sich für die Party aufzuhübschen. Waren morgens noch die Partner mit langen Hälsen neugierig zur Kenntnis genommen worden, waren es nun die Outfits…

Wir starteten mit einem Sektempfang in Veritas 2 und den brauchte ich auch. Ich war so dermaßen überdreht von allen den Eindrücken, dass ich gar nicht wusste, wie ich wieder runterkommen sollte. Schließlich ging es farbenweise geordnet zur Barque. Über einen roten Teppich auf den Stufen ging man hinauf in den Festsaal, wo für 2.400 Menschen festlich gedeckt war. Am hinteren Ende eine Bühne Richtung Fjord mit einer Leinwand, die in senkrechten Streifen an den Seiten weiterging. In einer Ebene darunter war die gesamte Logistik für Service, Speisen und Getränke untergebracht, aber das registrierte ich erst später. An den Tischen selbst, konnte man die Plätze frei wählen. Die Mischung sah vor, dass man schon auch einige enge Kollegen am Tisch hatte, aber ganz bewusst auch welche aus völlig anderen Bereichen oder Abteilungen.
Leinwand in der Arena
Nachdem alle eingetroffen waren, begann die Gala mit „Feeling Good“ gesungen von Haddy N’jie, der Moderatorin des ESC 2010. Das war schon mal ein Paukenschlag. Den weiteren Abend moderierten eine Norwegerin und Uwe Bahn vom NDR. Drei Opernsänger gaben ein Medley von Musical-Evergreens, dabei lief es mir kalt den Rücken runter, so schön war das. Später trat noch der Voice-of-Germany-Gewinner Andreas Kümmert auf und sang ein paar Songs von Joe Cocker.

Dazwischen gab es ein wunderbar leckeres Menü mit norwegischen Spezialitäten. Jeder Gang wurde auf der Videoleinwand vom Koch mit Hintergrundinfos angekündigt. Nach dem Essen wurden die Tische vor der Bühne beiseite geräumt und es wurde ausgelassen getanzt. Ab 01.45 gab es keine Getränke mehr und um Punkt 2 ging das Licht an, da gab es keine Diskussion. Nach alter Tradition sagen wir im Kreise einiger Kollegen noch zusammen „Auf der Reeperbahn…“ und dann machten wir uns alle erschöpft vom langen Tag und den einzigartigen Eindrücken auf den Weg ins Bett.
Mitternacht am Fjord
Am Sonntag spazierten wir nach dem Frühstück gemütlich am Fjord entlang und dann ging es mit Bus, Flieger, S-Bahn und Auto zurück nach Hause. Alles ging so schnell vorbei, aber diese Erlebnisse wird keiner von uns so schnell vergessen.

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