Gewitter über Wentorf

Für Samstag den 4. Juli abend war ein Gewitter angesagt und über die Regen-Radar-App verfolgte ich die Entwicklung, um endlich mal ein paar schöne Fotos von Blitzen zu machen. ISO niedrig, Blende 8, Belichtungszeit zwischen 5 und 30 Sekunden – ich hatte mich im Internet ein bisschen schlau gemacht. Da das Gewitter aber früh am Abend begann, war es noch sehr hell und ich hätte es mit dem ND-Filter versuchen müssen. Ausserdem gab es wenig klar definierte Blitze, sondern sehr viel Wetterleuchten.

Da kam mir in den Sinn, endlich mal die Live-Composite Funktion meiner Olympus OM-D E-M1 auszuprobieren. Paddy von neunzehn72.de hatte gerade ein Beispiel aus New York gepostet…
Man macht dabei eine Grundbelichtung und die Kamera wiederholt diese so oft, bis man die Aufnahme beendet. Dabei werden in jedem Folgebild nur hellere Bereiche berücksichtigt.
Aber der Himmel war immer noch zu hell und das Wetterleuchten hielt an. Nach jedem Blitz hatte ich eine neue Aufnahme gestartet, damit der Himmel nicht zu hell wurde. Diese Einzelbilder wollte ich in Photoshop zu einem Himmel voller Blitze zusammenfügen. Inzwischen habe ich das auch getan 🙂 Aus acht Fotos über einen Zeitraum von ca. 25 Minuten ist dieses Bild entstanden.

Acht Blitze

Gegen 22 Uhr war es deutlich dunkler geworden, trotzdem verlor ich ein wenig die Lust, so dass ich eine Aufnahme startete und mich eine Weile nicht um den Fortschritt kümmerte. Nach ca. 15 Minuten blickte ich aufs Display und war begeistert! Der Himmel war schön dunkel geblieben und einige horizontal verlaufende Blitze sorgten für ein beeindruckendes Szenario. Sofort verband ich die Kamera per WIFI mit dem Handy und postete das Bild bei Facebook. Später hellte ich den halbdunklen Vordergrund in Lightroom etwas auf und verglich das Ergebnis mit einem völlig dunklen Vordergrund, fand dann aber, dass die hellere Variante näher an der Realität war.

Gewitter über Wentorf

Dieses Bild schickte ich meiner Freundin und zukünftigen Managerin, die in einem der Häuser im Vordergrund wohnt, und sie empfahl mir, das Bild an die Bergedorfer Zeitung zu schicken. Darüber musste ich eine Nacht schlafen, aber am Montag machte ich das tatsächlich. Am Vormittag erhielt ich einen Anruf, sie würden das Foto gern veröffentlichen und dazu noch ein Bild von mir. Da der Fotograf ziemlich viel um die Ohren hatte, machte Flo das Bild von mir. Später rief die Redakteurin nochmal an und stellte mir einen Haufen Fragen für ein Portrait.

Und tatsächlich erschien am Dienstag ein Artikel in der Bergedorfer Zeitung, über den ich sehr glücklich bin. Ich hatte der Dame noch meinen Bloglink geschickt und ein paar Details hat sie dem Reiseblog entnommen.

Artikel in der Bergedorfer Zeitung vom 2015 07 07

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