Weihnachtsmärchenhafte Fotos

Endlich eine neue Runde in der Theaterfotografie: das Ensemble der Hans Sachs Bühne spielt „Die Wawuschels mit den grünen Haaren“.

Die Wawuschels

Die Wawuschels leben im Berg und bei einem gewaltigen Donnern geht ihr Herd kaputt. Bis sie am Ende unter dem Einsatz von Zauberei wieder ihre geliebte Marmelade kochen können, begegnen sie einem lieben Drachen, dem letzten zotteligen Mamoffel, den glitzernden Zazischels, den kartoffelköpfigen Korksen und einem Menschenkind. Die Lösung: wer lesen kann, der kann auch zaubern.

Bei der Hauptprobe gab ich, um wieder reinzukommen, ISO und Blende vor. Bei dunkleren Szenen mit sehr agilen Darstellern wurde das aber oft unscharf. An der E-M1 hatte ich das 75-300mm Oly, allerdings wegen der kleineren Blende nur für wenige Close-Ups, und an der GX7 das 35-100mm 2.8 Pana. Da schon am nächsten Tag die Generalprobe stattfand, war ich froh, dass wegen der jugendlichen Mitspieler die Probe früh zu Ende war. So konnte ich die Ergebnisse abends gleich noch in Ruhe sichten.

Bei der Genralprobe habe ich dann fast nur manuell mit der Kombi E-M1 und 35-100 fotografiert und fühlte mich zunehmend sicherer. Für die Gruppenfotos verwendete ich das 12-40 2.8 Oly.

Der Drache

Aus rund 1000 Fotos wählte ich ca. 70 für ein Best-of aus, die ich teilweise auch bearbeitete. Weitere 300 stellte ich als unbearbeitete JPGs zur Verfügung, damit sich jeder der Darsteller ein paar schöne Fotos aussuchen kann.

Ich bin immer wieder beeindruckt, was die Mitglieder der Hans Sachs Bühne in ihrer Freizeit auf die Beine stellen. Regie, Kostüme, Maske, Requisiten, Bühnenbild, Ton und Licht bilden einen beeindruckend professionellen Rahmen für leidenschaftliche Darsteller. Gerade beim Weihnachtsmärchen mit sehr jungen Darstellern, ist es toll mitzuerleben, wie diese an die Hand genommen und bei ihrem teilweise ersten Einsatz an die Schauspielerei herangeführt werden.

Während ich bei den Proben fotografiere, nehme ich eigentlich nur das Bühnenbild und die Darsteller in den Kostümen wahr. Für mich ist es der krönende Abschluss, wenn ich das Stück dann nochmal als Zuschauerin sehen kann. Wieder war ich überrascht von einigen Dialogen, die ich während der Proben überhaupt nicht mitbekommen habe. Mit Publikum ist auch die Atmosphäre eine ganz andere. Insbesondere wenn die Kinder zum Mitmachen aufgefordert werden und das so ausgiebig tun, dass kaum weitergespielt werden kann, ist das eine herrliche Komponente.

Danke an meine Mamoffel-Freundin, die mir diese interessante Welt eröffnet hat. Ich freue mich schon auf das nächste Stück.
Der Mamoffel

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