Olympus PEN-F – Erstkontakt

Deichtorhallen

Ursprünglich interessierte ich mich nur für die Ausstellung von Andreas H. Bitesnich „Winter Diary“ zu der Olympus in die Deichtorhallen geladen hatte. Ich meldete mich an und freute mich auf ein kleines Highlight nach Feierabend, denn die Deichtorhallen sind nur 5 Minuten zu Fuß von meinem Büro entfernt.

Kurz vorher entdeckte ich dann Meldungen über eine neue Olympus-Kamera, die PEN-F. Sehr interessantes Gerät! Und bei der Ausstellung die Möglichkeit schon mal einen ersten Blick darauf werfen zu können.

Bei der Ankunft gleich ein „vertrautes Gesicht“: Aki – Akvile Jurksa, die viel mit Paddy von neunzehn72.de zusammen arbeitet. Es war lustig, sie kurz persönlich zu treffen.
Im Ausstellungsraum sprang mir vor den Bildern eine PEN-F hinter Glas ins Auge. Und in der Mitte des Raumes stand ein beleuchtetes Pult mit zwei oder drei PEN-F mit dem neuen 300m f/4 oder dem 17mm f/1.8 – sehr belagert!
Also widmete ich mich erstmal den Fotos. Interessante Stimmungen und Portraits, die mir gut gefielen, aber es war überschaubar. Was kann man „zwischen den Jahren“ an besonders guten Fotos produzieren?

Olympus PEN-F

Dann kämpfte ich mich an den Tisch, um die PEN-F auch mal in die Hand zu nehmen. Angenehm schwer und trotz fehlendem Griffwulst liegt sie überraschend gut in der Hand. Vom Bedienkonzept her schon recht verschieden von der E-M1 (klar, ist ja auch ne PEN), also kein weiterer Body, den man sofort blind bedienen kann. Sie kam mir trotz der mäßigen Beleuchtung pfeilschnell und knackscharf vor (soweit man das direkt an der Kamera überhaupt beurteilen kann). Der Sucher ist klasse und links positioniert, was mir als „Rechtsgucker“ schon bei der GX7 sehr gut gefällt. Das neue „CreativeDial“ muss man sicher in Ruhe ausprobieren, aber es gibt wohl keine Kamera, bei der man noch schneller in der Schwarz-Weiß-Modus schalten kann. Ein schwenkbares Display hatte ich schonmal bei der G2, würde es aber nur bei bodennahen Hochkantaufnahmen wirklich benutzen. Den nicht integrierten Blitz vermisse ich schon bei der E-M1 nicht, das ist für mich ok. Die mit der E-M5 II eingeführte
High-Resolution-Shot Funktion für unbewegte Motive konnte ich nicht ausprobieren. Wie oft man das wirklich einsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Da sie kein Schnäppchen ist, kommt sie für mich wohl nur für den Fall in Frage, dass ich die GX7 ersetzen muss (was ich nicht hoffe, denn die macht einen sehr guten Job und ist noch etwas leichter bei ähnlichen Abmessungen). Aber dann sofort!!!
OLYMPUS PEN-F

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