Das NENI im 25-Hours „Altes Hafenamt“

Hätte ich nicht bei Nic Hildebrandt gelesen, was sich in der Hafencity so tut – ich hätte glatt ein Highlight in unmittelbarer Nachbarschaft des Büros verpasst…

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Eigentlich wollte ich mit einer befreundeten Kollegin zu Andronaco gehen. Aber nachdem ich gelesen hatte, dass im Alten Hafenamt (dem ältesten Gebäude der Hafencity!) nicht nur ein 25-Hours-Hotel, sondern auch ein seeehr interessantes Restaurant eröffnet hat, entschieden wir uns spontan, dort mal zu schnuppern. Das NENI ist ein Ableger des Originals von Haya Molcho in Wien. Die Initialen ihrer vier Söhne ergeben den Namen NENI. Gerade beschrieb sie in der NDR-Talkshow, aus welchen Einflüssen die für sie typische Küche entstanden ist: Sie wurde in Tel Aviv geboren und die Menschen dort kamen aus allen Teilen Europas und brachten ihre landestypischen Gerichte und Gewürze mit.

Die ganze Einrichtung ist so originell und abwechslungsreich und dabei trotzdem irgendwie aus einem Guss, dass man gar nicht weiß, wohin man zuerst gucken soll. Nachdem wir uns ein bisschen sattgesehen hatten, gingen wir an einem riesigen Ledersofa voller Kissen vorbei zu einem Ecktisch.

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Da wir um kurz nach zwölf die ersten Gäste waren, hatten nicht nur die Kellner entspannt Zeit für uns und unsere Fragen, sondern wir konnten auch in aller Ruhe beobachten, wie es richtig voll wurde. Wir erfuhren, dass die Zusammenstellung der Speisen am besten nach der Philosopie „Balagan“ funktioniert, das heißt frei übersetzt „sympathisches Chaos“: alle bestellen zusammen und jeder kann von allem essen.

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Vorweg bekamen wir einfaches, aber wunderbar gutes Brot mit lecker abgeschmecktem Quark und Oliven. Wir studierten die Speisekarte und entschieden uns für zwei Vorspeisen, die so köstlich aussahen, dass ich sie nicht einmal fotografiert habe. Falafel mit einem Dip und zu Zigarren geformte Teigröllchen mit einer leckeren Füllung und einem weiteren Dip. Beides schmeckte nach mehr…!

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Zur Feier des Tages gönnten wir uns einen Hugo und fühlten uns irgendwie ein bißchen wie aus der Zeit gefallen. Zumindest kam es uns so gar nicht wie eine normale Mittagspause vor, sondern sehr besonders. Zum Hauptgang hatten wir erstmal beschlossen zu gucken, ob es reicht, wenn wir uns einen Pulled-Beef-Burger teilen.

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Richtig lecker war der! Und auch die Mayonnaise schmeckte so gut, dass wir nach dem Rezept fragten. Das bekamen wir natürlich nicht, aber die Zitronennote, die wir herausgeschmeckt hatten, wurde uns bestätigt. Eigentlich klangen auch die Desserts sehr verlockend, aber da wir nicht in ein Fresskoma fallen wollten, verkniffen wir uns das.

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Es hat uns sehr gut gefallen. Sicher werden wir in der einen oder anderen Konstellation mittags und abends wiederkommen. Viele leckere Vorspeisen und Hauptgerichte von der Karte wollen dringend probiert werden.

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