Kurztrip nach Kopenhagen

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Aus der Runde von Familien mit denen wir schon in den unterschiedlichsten Konstellationen verreist sind, blieben meine Freundin, ihr elfjähriger Sohn und ich übrig, um in den Herbstferien einen Städtetrip nach Kopenhagen zu unternehmen. Da wir unsere Interessen gegenseitig gut kennen, wussten wir von vornherein, dass es gut zusammenpassen würde. Als wir uns am Samstag vorher über mögliche Programmpunkte austauschten, hatten wir eine maximale Übereinstimmung.

Montag brachen wir früh mit dem Zug auf und waren ein bisschen überrascht, dass tatsächlich ein ultrakurzer ICE auf die Fähre von Puttgarden nach Rødby passt. Während der Überfahrt mussten wir den Zug verlassen, ansonsten quatschten oder spielten wir.

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Das „Danhostel Copenhagen City“ ist nur 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt und liegt damit strategisch perfekt. Wir deponierten dort erstmal nur unser Gepäck. Anschließend schlenderten wir durch Vesterbro, wo es viele süße individuelle Läden gibt und die Atmosphäre teilweise ein bisschen an New York erinnert. Auch erste Designerläden wie „BoConcept“ waren unser Ziel.

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Im „Café Phenix“ aßen wir Burger und Pasta. Nach dem Abendessen gingen wir am Tivoli vorbei zurück zum Hostel. Der Eingangsbereich wirkt eher wie in einem Hotel. Die Einrichtungsgegenstände sind von Gubi. Unsere designverliebten Herzen schlugen gleich höher. Das Zimmer war auch ok, wir hatten ein Doppelbett und ein Stockbett, das Bad war wie in einem etwas einfacheren Hotel und nur für uns drei. Alles war sehr schön neu und sauber. Absolut empfehlenswert. Wir gönnten uns in der gemütlichen Bar noch einen Cider und gingen früh schlafen.

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Das Frühstück hatte dann vom Angebot her schon eher Jugendherbergsniveau, aber es war alles da, was man braucht. Da man nicht in einem riesigen Speisesaal sitzt, sondern an kleinen Tischen in der Bar und in der Lobby, ist die Stimmung ziemlich gemütlich.

Wir machten uns auf in die Innenstadt und bevor wir uns in die Wohnläden am Amagertorv stürzten, besuchten wir einen Lego-Laden. Aber danach tobten wir uns in Illums Bolighus aus, wo ich schon in der ersten Etage unter akuter Reizüberflutung litt. Die verschiedensten Designer sind hier unter einem Dach vereint. Ich wusste wirklich nicht, wohin ich zuerst schauen sollte. Anschließend im Hay House war es nicht ganz so überladen, aber ebenfalls sehr inspirierend und schön. Wir spazierten zum Nyhavn machten ein paar Fotos. Da uns der Sinn nicht nach Fisch stand, waren wir froh, dass wir in der Nähe das für uns perfekte „Bistro Royal“ fanden. Superschön eingerichtet und Leckeres zum Auftanken: Burger, Cesar’s Salad, Tee und Kaffee. Irgendwie ist in Kopenhagen immer alles herrlich durchgestylt und trotzdem so natürlich gemütlich…

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Am Schloss Amalienborg beguckten wir die Wachen, blickten rüber zur Oper und besuchten die Marmorkirche. Das Designmuseum war leider kurz davor zu schließen. Auf dem Weg zum Schloss Rosenborg stoppten wir an dem einen oder anderen Second Hand Laden. Im Schlossgarten blödelten wir ein wenig herum und auf dem Rückweg stöberten wir noch in ein paar Läden, aber dann waren wir völlig erledigt und beschlossen, im Hostel einen Snack zu Abend zu essen.

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Am Mittwoch gingen wir wieder ein wenig shoppen und es zog uns nochmal ins „Bistro Royal“, wo wir durchs Fenster sogar noch eine Wachparade zu sehen bekamen. Später auf der Rückfahrt mussten wir eine Fähre sausen lassen, weil sich im letzten Bahnhof in Dänemark der hintere Teil des Zuges zunächst nicht abkoppeln ließ. An Bord unterzogen wir uns einer intensiven Parfumprobe, konnten uns aber nicht entscheiden. Die Rückfahrt war genau so lustig und kurzweilig wie die ganze Reise – so ist das, wenn es passt 🙂

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Da das Wetter die ganze Zeit grau-in-grau war, sind fototechnisch noch viele Wünsche offen geblieben. Vieles hätte man natürlich in der kurzen Zeit eh nicht geschafft. Aber so ist die Liste für den nächsten Besuch also noch ganz schön lang. Ich freu mich jetzt schon drauf, wieder nach „Kopenhafen“ zu fahren!

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Ein Gedanke zu “Kurztrip nach Kopenhagen

  1. Oh ja – Kopenhagen ist toll. Wir haben die Stadt letztes Jahr an einem Adventswochenende besucht 🙂 Es war ein tolles Erlebnis.

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