Mädelswochenende auf Sylt

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… oder wie wir wieder nicht nach Prag fuhren. 🙂

An einem Septemberwochenende nach Sylt – ich bin Nordfriesin und kenne das Risiko! Noch am Montag vorher war die Wettervorhersage maximal schlecht… Wir ignorierten das und machten uns am Freitagmittag auf den Weg zum Syltshuttle. Regen auf der Autobahn, Regen auf der Überfahrt – trotzdem waren wir bester Laune. Vier Mädels, die sich seit über 10 Jahren kennen, ohne Kinder auf dem Weg in einen Kurzurlaub – was soll da schief gehen?

Eine von uns hatte ein Häuschen in Tinnum ausgegraben und zum Schlafen und Duschen war es perfekt. Nachdem wir uns kurz eingerichtet hatten, zog es uns nach List zu „original“ Gosch. Wir fanden ein Restaurant auf der linken Straßenseite. Irgendwie war das zwar nicht am Hafen, aber es sah genial gemütlich aus und wir hatten Hunger. Als wir nach einem Tisch fragten, ernteten wir ein seufzendes Kopfschütteln, als wir zugaben, nicht reserviert zu haben. „Nagut, unser schönster Tisch ist gerade frei geworden, dann nehmen sie eben den…“ Wir genossen jeder etwas anderes und waren nach kurzer Zeit satt und zufrieden. Wie immer blödelten wir über alles mögliche herum und schmiedeten Pläne für den Samstag. Später gingen wir noch ein paar Schritte und entdeckten den „richtigen“ „original“ Gosch am Hafen, der aber natürlich auch keine Fischbude mehr ist.

Am Samstag war es morgens schon trocken. Wir frühstückten wir am Campingplatz Westerland in der „Osteria S52 Seaside„. Es war uns zwar empfohlen worden, aber wir waren dennoch von den Portionen, der Frische, der Vielfalt und der netten Atmosphäre überrascht. Sofort entschieden wir, auch Sonntag hierher zu gehen.

Dann starteten wir endlich die erste Shoppingrunde und schafften in der ersten Stunde locker 50 Meter.

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Nachmittags kam die Sonne zum Vorschein. Wir verstauten unsere Errungenschaften im Auto und machten uns auf den Weg zum Strand. Dort legten wir uns erstmal in den Sand und genossen es, genau jetzt genau hier zu sein. Die Möwen waren richtig frech, ein paar Surfer versuchten, die wenigen Wellen zu nutzen und ein Schweinswal fesselte unsere Aufmerksamkeit. Zunächst waren wir nicht sicher, ob es ein Delphin oder doch nur ein Hai gewesen sein könnte…

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Abends aßen wir im Blockhouse, gingen auf der Suche nach einem Absacker und Sonnenuntergangsselfies zurück an den Strand und entschieden uns aber dann, doch nochmal nach List zu fahren. Beim original Gosch kehrten wir ein, bevor wir müde und glücklich zum Haus fuhren. Wie es sich gehört, saßen wir noch im Schlafanzug zusammen und quatschen eine Runde auf der Bettkante.

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Am Sonntag optimierten wir die Frühstückskombination und machten einen längeren Strandspaziergang bei herrlichstem Sonnenschein. Wir guckten immer mal, wann die Züge fuhren und als wir schließlich am Bahnhof ankamen, waren wir das drittletzte Auto, das noch auf den Zug passte. Wir freuten uns über unser Glück und genossen die Zugfahrt. Es ist schon witzig, wenn man am Steuer sitzt, aber nichts zu tun hat. Auch auf der Rückfahrt gingen uns die Themen und der Kaffee nicht aus und wir kamen heil und erfüllt wieder in Wentorf an. Fest entschlossen, diesen Trip zu wiederholen.

Obwohl: wir waren immer noch nicht in Prag…
Oder Leipzig…
Oder…

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