Fünf Fragen am Fünften – Mai 2018

Seit Januar gibt es eine neue Kolumne bei Nic von luziapimpinella und alle können mitmachen. Ab dem fünften jeden Monats kann man bei #fünffragenamfünften die von ihr angekündigten Fragen für sich beantworten und lesen, was anderen Bloggern oder Kommentatoren dazu einfällt. Hier nun die Fragen und meine Antworten für den Mai:

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Ha! Das hab ich sogar schonmal gemacht!!! Jedenfalls ein bisschen… Als wir in der Firma neue Zugangskarten bekamen, musste man die Fotos in einem Automaten machen lassen. Das Ergebnis war verheerend! Sogar wenn man erkennungsdienstlich behandelt wird, sind die Fotos glaube ich besser. Selbst die Software war verwirrt und verlieh mir gleich noch einen Doktortitel. Da das Foto so schrecklich war, beschloss ich den Fehler zu melden, auf den Doktortitel zu verzichten und das neue Foto von einer Kollegin machen zu lassen. Das Ergebnis gefiel mir wesentlich besser, auch wenn Richtung „sensationell“ natürlich noch Luft ist…
Im Ernst? Wie ist denn der Wechselkurs? Und wie oft geht man tauschen? Als Frau ist man ja nie zufrieden. Irgendwann ist man dann so verblödet, dass man nicht mehr aufhören kann. Ich glaub, ich lass es lieber so wie es ist und lebe mit ein paar Funden und Pfalten.

IMG_0184

2. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Ich kann mich tatsächlich nicht so wirklich erinnern… Im Urlaub hat es morgens immer geregnet, da gab der Himmel nichts preis. Und zu Hause muss ich warten, bis die Sonne über die Häuser kommt. Ich erinnere mich aber, dass ich es im letzten Winter auf dem Weg ins Büro oft genossen habe, wenn die Sonne just in diesen Momenten aus den Feldern stieg und ein klarer Wintertag anbrach.

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Puh, schwierig… Man kann sich irgendwie auch nicht an alle erinnern, aber die sind ja dann eh raus. Ich hatte mich sehr lange im voraus auf die Party gefreut, die ich zu meinem 40. feiern wollte. Etwa einen Monat vorher gab mein Auto den Geist auf und plötzlich gab es kein Budget mehr für die Feier… Aber wenn man etwas wirklich will und die richtigen Menschen um sich hat, kriegt man es hin. Meine Eltern schenkten mir die Winterreifen, was mir etwas Luft für die Location verschaffte. Und von den Freunden wünschte ich mir Geld fürs Partyschwein oder einen Beitrag fürs Buffet – viele kamen sogar mit beidem. Mein Bruder sorgte für Verstärker und Boxen, Burghard war ein großartiger DJ, eine Bekannte machte Tresendienst und wurde von meinen Jungs und ihrer Cousine (10, 11, 12) unterstützt. Es war eine herrliche Sause mit Familie, Freunden und Kollegen. Mit meiner Schwester und ihrem Mann hatte ich nicht zu rechnen gewagt, da sie in Darmstadt leben und ihre Kinder jünger sind, als unsere. Die Überraschung, als sie plötzlich auf der Terrasse standen… pure Freude! Mein Ex-Mann kam mit seiner heutigen Frau und so konnten sich alle live davon überzeugen, das wir zum Patchworken geeignet sind. Ein wichtiger Schritt und ich wundere mich gerade, wie mutig wir das damals fanden, heute ist es herrlich normal. Die Mädels hatten Satellite von Lena umgedichtet und sich ein Spiel mit Taucherflossen ausgedacht. Mein Bruder sang vom „Cowboy Cem aus Texas“ (meine Nichte war sicher, dass es so heißt, denn sie kennt keinen Jim) und Tony legte eine Mega-Show mit Knicklichter-Poys im Dunkeln aufs Parkett. Ich habe die Feier extrem genossen und stelle gerade fest, dass die Latte für den nächsten Runden ganz schön hoch liegt.

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Die Ausstrahlung! Sympathie erwächst für mich aus der Persönlichkeit mit allen Facetten. Ich mag Menschen, die offen sind und irgendwie inspirierend rüberkommen. Ob das auf Witz, Klugheit oder einer bestimmten Art von Prolligkeit basiert, spielt dabei keine Rolle. Wenn jemand im Gespräch überraschende Assoziationen hat oder gern auch anderer Meinung ist und dabei gut argumentiert, fühle ich mich sauwohl. Das mit der negativen Aura hatten wir ja im letzten Monat.
Auch der Geruch spielt eine Rolle, er sollte angenehm oder mindestens neutral sein.

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?
Je nachdem ob es eher körperlich ein Misttag ist (z.B. Kopfschmerzen) oder einer mit schlechter Laune oder sorgenvollen Gedanken. Musik und Essen, oder ne Tablette nehmen und nochmal hinlegen, wenn ich arbeite: Augen zu und durch, da geht der Tag wenigstens rum, zum Leiden dann gern aufs Sofa.

DSC01329

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Monat, denn die Fragen, die Nic stellt, regen herrlich zum Nachdenken und Philosophieren ein.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s